Das SICUS-Qualitätsgeheimnis

High Resolution Audio


Viele Musikliebhaber schätzen den neuen DVD-Standard, der mit seiner hohen Auflösung die Grenzen des früheren CD-Formats sprengt und eine wesentlich höhere Audioqualität bietet. Wer schon einmal eine DVD-Aufnahme gehört hat und diesen Klanggenuss mit der althergebrachten CD vergleicht, stellt in der Tat deutlich hörbare Unterschiede fest. Hört man sich jedoch beispielsweise die Ave Maria Vol. 2 von SICUSKlassik an, so ist festzustellen, dass die Qualität dieser Produktion den gewohnten CD-Standard ebenfalls deutlich übertrifft und schon nah an die DVD-Qualität herankommt und das gilt auch für die weiteren neu eingespielten CDs von SICUSKlassik.
Das Geheimnis dieses hervorragenden Klangs soll im Folgenden näher erläutert werden.

Bei sonox wird höchster Wert auf unverfälschte Klangwiedergabe gelegt, sämtliche Bearbeitungen erfolgen mit größter Sorgfalt und dienen ausschließlich dem einen Zweck, den realen Konzertsaal bestmöglich auf einer Stereoanlage abzubilden. Darüber hinaus gibt es aber weitere Optimierungsmöglichkeiten, die durch Entfernen unhörbarer Signalanteile auch auf einer herkömmlichen CD den erforderlichen Platz schaffen, um einen Teil des 24-Bit-Formats in die 16 Bit der CD zu "retten".

Wir entfernen zunächst Transienten und kurze, unhörbare Pegelspitzen, um freien Headroom zu schaffen. Danach wird das Signal wieder bis zur Maximalaussteuerung angehoben. Durch diese Pegelanhebung gelangen aus dem 24-Bit-Signal einige Informationen der ansonsten ungenutzten unteren acht Bit in den Dynamikbereich der 16 Bit der CD. Bei der anschließenden Reduzierung der Wortbreite auf eben diese 16 Bit kommt zudem ein spezielles Dithering-Verfahren zum Einsatz, das durch Modulation des LSB (Least Significant Bit, niedrigstwertiges Bit) sogar noch von denjenigen Bits Informationen "rettet", die der Konvertierung bei herkömmlichen Verfahren endgütig zum Opfer fielen. Neben der Bearbeitung des Amplitudenbereichs von oben durch Entfernung der Transienten optimiert das spezielle Dithering das ausgegebene Signal also gleichzeitig von unten, so dass die 16 Bit der CD optimal genutzt werden können und sich eine wahrgenommene Auflösung von 18 oder 19 Bit erzielen läßt.

Wer sich schon einmal näher mit dem Thema Redithering auseinandergesetzt hat, kennt die damit verbundene Problematik der Erhöhung des Rauschpegels durch das Dithersignal. Abhilfe schafft das sogenannte Noiseshaping, das die Energie des Dither-Rauschens weitgehend in die unhörbaren, höchsten Frequenzbereiche verlagert. Während beim CD-Format mit seiner Abtastrate von 44,1 kHz dafür nur der schmale Bereich zwischen 20 kHz (Hörgrenze) und 22,05 kHz (Nyquist-Frequenz) verfügbar ist, fällt Noiseshaping im 96-kHz-Format wesentlich leichter, da hier Frequenzen bis 48 kHz zum nutzbaren Bereich gehören.

Die Aufnahmen erfolgen bei sonox daher konsequent mit besten Mikrophonen und digitalen Vorverstärkern, die das Signal unmittelbar nach einer in diskreter Class-A-Technik gefertigten Gain-Stufe mit 24 Bit und 96 kHz in die digitale Ebene konvertieren. Alle weiteren Schritte erfolgen ausschließlich digital, und den Abschluss bildet das beschriebene Verfahren aus Redithering, Noiseshaping und anschließendem Downsampling auf 44,1 kHz.

Wer den überlegenen Klang einer solchen CD-Produktion einmal gehört hat, wird schnell von der Qualität der SICUSKlassik-Produktionen überzeugtt sein. Und auch bei Auftragsproduktionen können wir dieses Verfahren anwenden.


· [Zurück] · [Inside] · [sonox] ·